Monat: Oktober 2017

Gmüsepüree für Gemüsebrühe

Jetzt beginnt die Zeit des Wintergemüses. Eine gute Gelegenheit, die zahlreichen verschiedenen Knollen zu einem Gemüsepüree zu verarbeiten, das sich zum Anrühren von Gemüsebrühe einsetzen lässt.. Hier das Rezept für ein Gemüsepüree mit sehr viel Salz. Die Idee habe ich von „The Food and the City„, sie ist aber schon uralt.

Zutaten (für 2 Gläser):
350 g gemischtes Gemüse, geputzt (z. B. Möhren, Knollensellerie, Stangensellerie, Wurzelpetersilie, Kohlrabi, Lauch)
ein paar frische Kräuter (z. B. Selleriegrün, Petersilie, Salbei)
50 g Meersalz

Wer über eine passende Küchenmaschine verfügt, hat Glück: Einfach alle Zutaten hineingeben und pürieren. Ich musste mir etwas mehr Arbeit machen und das Gemüse mit einer feinen Reibe von Hand reiben, bevor ich die gehackten Kräuter und das Salz untermischen konnte. Wichtig ist, wirklich gut zu mischen, da das Salz zur Konservierung dient. Dann zwei Gläser auskochen, das Gemüsepüree hineinfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Soulfood: Kartoffelgulasch

Soulfood bedeutet für mich: Es ist warm. Es ist herzhaft. Ich kann es mit dem Löffel essen. Und idealerweise ist auch noch viel Eiweiß dabei.

Letzteres ist bei diesem Rezept zwar nicht der Fall, aber die anderen Punkte sind alle erfüllt. Als ich das Gulasch ausprobiert habe, war ich übrigens beim ersten Teller total enttäuscht, dann aber schwer begeistert. Manchmal muss man sich wohl erst an ein Rezept gewöhnen.

Zutaten (für 3 Personen):
750 g Kartoffeln
3 mittelgroße Zwiebeln
60 g Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
3 EL mildes Paprikapulver
3 EL Tomatenmark
1 TL Chilipulver
1 Knoblauchzehe
1 Bund Schnittlauch, fein gehackt (oder 50 g TK-Schnittlauch)
1 EL gehackte Petersilie
125 ml trockener Rotwein oder 1 EL Rotweinessig
1 Prise Muskat
evtl. etwas Salz

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Kartoffelwürfel darin anbraten. Wenn sie beginnen, braun zu werden, die Zwiebeln zugeben. Mit Gemüsebrühe ablöschen, die restlichen Zutaten zugeben und eine Stunde auf kleiner Flamme bei offenem Topf köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt. Evtl. mit etwas Salz abschmecken.

Das Gulasch schmeckt pur oder mit frischem Graubrot.

Quelle: Chefkoch

Kidneybohnen in roter Soße

Wieder ein Rezept aus Indien Basics, das mittlerweile zu meinem Standardrepertoire gehört – ich liebe die Kombination aus Kidneybohnen, eingekochten Tomaten, Ingwer und vielen Gewürzen. Meinem Stiefvater ist es zu scharf, ich finde es mit zwei Chilischoten genau richtig. Meist esse ich einfach weiße Brötchen dazu, Naan-Brot würde aber natürlich auch gut passen. Dieses Jahr freue ich mich auf die ersten eigenen Kidneybohnen, die allerdings erst einmal eingekocht werden müssen.

Zutaten (für 2 Personen):
1 Dose Kidneybohnen (etwa 480 g Abtropfgewicht)
1 Zwiebel
1 Stück frischer Ingwer (etwa 5 cm)
2 EL Erdnussöl (Rapsöl geht auch)
1 Lorbeerblatt
2-3 getrocknete Chilischoten
1 großzügiger TL Zimt
1 Messerspitze Kardamom
1/2 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
3/4 TL gemahlener Koriander
3/4 TL Garam Masala
250 g passierte Tomaten
Salz
250 ml Wasser
ein paar EL Koriandergrün zum Bestreuen (optional – auf dem Foto ist Kresse zu sehen)

Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen lassen und waschen, Zwiebel und Ingwer fein hacken.
Erdnussöl in einem Topf erhitzen. Das Lorbeerblatt und die Chilischoten darin einige Minuten anrösten, bis die Chilischoten anfangen, sich aufzublähen. Dann Zwiebeln und Ingwer dazugeben und hellbraun anbraten. Die gemahlenen Gewürze darüberstreuen und gut verrühren. Die Tomaten untermischen, salzen. Unter Rühren 5 bis 10 Minuten zu einer dicken Soße einkochen lassen.
Die Bohnen mit dem Wasser hinzugeben, 10 Minuten abgedeckt köcheln lassen, damit der Geschmack sich entfalten kann. Dann den Deckel abnehmen und 10 bis 15 Minuten unter Rühren einkochen lassen, bis die Soße an den Bohnen haftet. Von der Herdplatte nehmen, Margarine unterrühren und zum Servieren optional mit Koriandergrün bestreuen.

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