Monat: August 2017

Rotkohl-Nudel-Auflauf mit Mandeln und Sultaninen

Normalerweise bin ich ja kein Fan der Kombination herzhaft und süß. Mit Hawaii-Toast kann man mich jagen und ich würde niemals einen süßen Brotaufstrich essen (Brot ist für mich schon zu salzig). Dieser Rotkohlauflauf (Original: hier) gehört irgendwie dennoch zu unserem Standardrepertoire an Gerichten.

Zutaten (für 3-4 Portionen):
150 g Spirelli
1/2 Zwiebel
etwas Knoblauch
etwas Öl
400 g Rotkohl (geputzt)
Mandelstifte nach Geschmack (wir hatten ca. 35 g)
Sultaninen nach Geschmack (wir hatten ca. eine Hand voll)
Salz und Pfeffer

Spirelli in Salzwasser bissfest garen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Rotkohl in dünne Streifen schneiden und in Öl weich dünsten. Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten, danach sofort aus der Pfanne nehmen, sonst werden sie schwarz. Zusammen mit den Sultaninen zum Rotkohl geben, salzen und pfeffern. Mit den Nudeln vermengen, alles in eine Auflaufform geben und bei 200 °C 15 bis 20 Minuten backen. Wer mag, gibt noch veganen oder unveganen Reibekäse darüber.

Kartoffelklöße mit Zwiebeln und Apfelkompott

Die ersten Kartoffeln können ausgegraben werden, die Zwiebeln hängen schon seit zwei Wochen hinter dem Haus und die ersten Äpfel fallen vom Baum – das nenne ich mal Selbstversorgung. Übrig gebliebene Klöße kann man abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und in den Zwiebeln braten.

Zutaten (für 4 bis 5 Personen):
1,5 kg Kartoffeln, geschält
100 g Mehl
150 g Kartoffelmehl (oder andere Speisestärke)
1 bis 2 TL Salz
Zwiebeln
Rapsöl
Apfelkompott

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Etwas abkühlen lassen, dann stampfen oder durch eine Presse drücken. Mehl, Stärke und Salz daraufsieben und unterkneten. Kleine Klöße formen – etwa die anderthalbfache Größe eines Tischtennisballs, sonst kann es sein, dass die Klöße in der Mitte roh bleiben.
Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und auf mittlerer Stufe gerade so sieden lassen. Immer mehrere Klöße auf einmal hineingeben und ca. 7 Minuten ziehen lassen, dann herausnehmen. Währenddessen die Zwiebeln schälen und hacken. Dabei nicht zu sparsam mit der Menge sein! In reichlich Rapsöl weich braten. Salzen und zusammen mit Klößen und Apfelkompott servieren.

Giant Bakery Style Double Chocolate Chip Cookies

Dieses Rezept stammt noch aus meinen veganen Anfangszeiten. Den Link zum amerikanischen Originalrezept, das ich ein wenig abgewandelt habe, würde ich euch gerne geben, aber der Blog existiert leider nicht mehr. Die Cookies sind wunderbar schokoladig, recht herb und eher trocken. Sie halten sich gut in einer verschlossenen Blechdose.

Zutaten (für ca. 18 große Cookies):

180 g gehackte Zartbitterschokolade
125 ml Sojamilch
160 ml Rapsöl
2 TL Vanilleextrakt oder 1 TL gemahlene Vanille
160 g Zucker
2 EL Stärke
280 g Mehl
75 g Kakao
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz

Backpofen auf 180 °C vorheizen. 100 g Zartbitterschokolade in 60 ml Sojamilch im Wasserbad schmelzen. In eine große Schüssel schütten und mit Hilfe einer Gabel mit dem Rest der Sojamilch, Öl, Vanille, Zucker und Stärke zu einer homogenen Masse verrühren. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in die Schüssel sieben gründlich unterrühren, dann die restliche Zartbitterschokolade untermengen. Tischtennisballgroße Kugeln formen und auf mit Backpapier belegten Backbleche zu ca. 1,5 cm hohen Keksen flachdrücken (9 Cookies pro Blech). Etwa 15 Minuten backen, bis der Rand fest ist, die Mitte aber beim Draufdrücken noch nachgibt. Kurz auf dem Backblech liegen lassen und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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Bananen-Vollkorn-Muffins

Diese Muffins gehören seit Jahren zu meinen Standardrezepten, zusammen mit den Basic Chocolate Cupcakes. In einer verschlossenen Tupperdose halten sie sich gut mehrere Tage lang und ersetzen durch den Vollkornanteil im Notfall auch mal das Frühstück. Besonders gerne habe ich sie aber für unterwegs. Statt Sojamilch könnt ihr auch eine andere Pflanzenmilch nehmen, meiner Erfahrung nach gehen die Muffins dann allerdings nicht ganz so gut auf.

Zutaten (für 12 Muffins):
120 g Rapsöl (ca. 130 ml)
100 g Zucker
2 reife Bananen
125 g Mehl
3 leicht gehäufte TL Backpulver
etwas Zimt
250 ml Sojamilch
125 g Vollkornmehl

Rapsöl und Zucker verrühren. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit einem Handmixer unterschlagen, bis die Masse schaumig wird. Erst weißes Mehl, Backpulver und Zimt, dann die Sojamilch, dann das Vollkornmehl unterrühren. In eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Muffinform füllen und bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen.

 

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Panzanella (Sommersalat mit geröstetem Brot)

Derzeit gibt der Garten einiges her: Tomaten, Gurken, Blattsalate und frische Kräuter. Bei sommerlichen Temperaturen macht sich das Gemüse gut in einer Panzanella.

Zutaten (für 2 Personen):
3 EL Olivenöl
3 EL neutrales Rapsöl
3 EL Balsamico
1,5 TL Senf
Salatkräuter, Salz und Pfeffer
Salat nach Belieben (Gurke, Eisberg, Tomate, Paprika, Mais…)
1/2 Ciabatta (idealerweise vom Vortag)
etwas Ölivenöl, ein paar Knoblauchzehen

Salatdressing anrühren und mit Salatkräutern, Salz und Pfeffer abschmacken. Salat waschen. Ciabatta in große Würfel schneiden und in einer Pfanne gemeinsam mit dem Knoblauch in etwas Ölivenöl anrösten. Dann die noch warmen Brotwürfel mit Salat und Soße vermischen.

Quelle: Suppentopf

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